Volksfeste

Volksfeste bieten über Tage hinweg Spass und Freude

Mit dem beginnenden Frühling beginnt auch die Zeit der Volksfeste und so manche Stadt kann dann zum Jahresende, sehr zur Freude der Veranstalter, auf 4 - 5 solcher Events verweisen. In der Regel dauert eine solche Volksbelustigung zwischen 1 bis 2 Wochen und ist Anziehungspunkt für alle Altersklassen. Besonders die Wochenenden bieten sich dann bei schönem Wetter zu einem Besuch mit der ganzen Familie an. Zählt man die jährlich in Deutschland stattfindenden Feste zusammen, so kommt man locker auf die stattliche Zahl von 10.000 mit sage und schreibe 200 Millionen Besuchern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Jahrmarkt, ein Schützenfest, ein Gedenkfest oder um einen der vielen anderen Anlässe handelt, denn nach dem Grundsatz, dass man die Feste feiern soll, wie sie fallen, wird jede Gelegenheit wahrgenommen, um sich zu vergnügen.

Ursprung der Volksfeste waren kirchliche Belange, wie Weihetage oder Geburtstage von Namenspatronen und Ähnlichem. Heute sind zwar vielerorts die Zeitpunkte noch die gleichen, aber der Charakter des Festes hat sich grundlegend geändert und man ist sich der Tradition nicht mehr bewusst. Fahrgeschäfte, große Bierzelte und jede Menge an Essbuden dominieren ein solches Fest, Musikbühnen sorgen für durchgehende Unterhaltung und oft wird eine solche Festperiode durch ein Feuerwerk beendet.

Aber auch ursprüngliche traditionelle Märkte sind heute den Volksfesten zuzurechnen. Blumen- und Töpfermärkte, oder themenbezogene Verkaufsveranstaltungen, wie Mittelaltermärkte oder Bauern- und Handwerkermärkte werden mit Fahrgeschäften und gastronomischen Versorgungseinrichtungen zu Volksfesten aufgewertet. In ländlichen Gegenden hat das Volksfest die traditionelle Kirmes abgelöst und bietet neben der abendlichen Tanzveranstaltung dann tagsüber an den verschiedenen Ständen Waren des täglichen Bedarfs an.

Das wichtigste Anliegen der Volksfeste ist aber die Bewahrung der Volkstümlichkeit und der lokalen Kultur, sowie das Lebensgefühl und die Zugehörigkeit der Menschen zu ihrer Heimat zu zeigen.