Oper

Die Oper fand schon in der Antike großen Zuspruch

Die Oper ist uralt und immer jung. Schon in der Antike verstanden es die griechischen Dramatiker, szenische Aktion mit Musik in Szene zu setzen. Im Gesamtkunstwerk Oper, wie wir sie heute lieben und das im ausgehenden 16. Jahrhundert in Florenz geboren wurde, vereinen sich Musik, Dichtung, Darstellende Kunst und Schauspiel, Bühnenbild, Ballett, Licht- und Toneffekte, Maske und Kostüm zu einer vielfältigen szenisch-dramatischen Handlung und Ensembleleistung. Die Musik treibt als tragendes Element die Handlung voran und macht Gefühle sinnlich erlebbar. Die Oper kann Elemente aus Singspiel, Melodram, Bühnen- oder Ballettmusik aufgreifen. Neben der komischen Oper erschienen im 19. Jahrhundert die Operette und im 20. Jahrhundert das klassische Musical auf der Bühne.

Der kongeniale Aufführungsort einer Oper ist das Opernhaus. Während in legendären Operntempeln wie der Scala oder der Met die Sängerstars auftreten, Festspielhäuser wie Bayreuth oder Salzburg sich einem exklusiven Publikum öffnen, Freilichtaufführungen auf dem Bodensee oder in Glyndebourne Juwelen im kulturellen Schatz Europas darstellen, sind es nicht zuletzt die städtischen Opernhäuser, die tagtäglich den Glanz der Oper weitertragen, der ihr die ungebrochene Verehrung ihrer Fans sichert.