Leipzig
Leipzig - Die lange Historie einer Stadt
Leipzigs schriftlich überlieferte Geschichte beginnt mit einem Todesfall, der sich am 20.12.1015 ereignete. Doch die Siedlungsanfänge reichen viel weiter zurück. Leipzig liegt in der Leipziger Tieflandbucht und ist kontinentaleuropäisch beeinflusst. Der Name Libzi ist dem altsorbischen Lila entlehnt und bedeutet soviel wie "Ort bei den Linden".
Ins 10. Jahrhundert datiert ist die Besiedlung des Landes mit deutschen Bauern. Die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts war von einem regelrechten Boom an Stadtgründungen geprägt und die Burgherren Libzis sicherten sich das Stadtrecht. Bis man den jetzigen Namen Leipzig einführte, waren die Namen Lpiczk, Libizke oder Leyptzigk gebräuchlich.
Im 14. und 15. Jahrhundert stellte das Handwerk den größten Teil der Bevölkerung dar und bereits seit dem 13. Jahrhundert existierten in Leipzig Hospitäler. Auch die Pest und der Aussatz verschonten Leipzig nicht. Der so genannte schwarze Tod wütete 1350, 1358, 1362 und 1520. Große Teile der Bevölkerung fielen den Epidemien zum Opfer.
1409 erhielt Leipzig seine erste Universität, an der Theologen und Juristen ausgebildet wurden. Leipzig war die zweitgrößte Stadt der DDR und hat heute rund eine halbe Million Einwohner. Bereits zu DDR-Zeiten fanden jährlich die 2 großen Messen, die Frühjahrs- und die Herbstmesse statt. Auch heute kann Leipzig auf Messen zurückblicken, die allerdings auf der neuen Messe stattfinden.
Leipzig ist eine Buch-, Musik-, Messe- und Sportstadt.
Südlich der Stadt wurde jahrzehntelang Braunkohle abgebaut und heute entsteht hier durch Aufforstung und Rekultivierung die Neuseenlandschaft mit reichlich Erholungs- und Sportmöglichkeiten.
Erholung und sehenswertes in Leipzig
Leipzig hat viele Sehenswürdigkeiten. Das fängt bereits im Stadtinneren an und dazu zählt der größte Kopfbahnhof, der nach der Wende völlig umgestaltet wurde. Dem Stadtkern wurde wieder zu altem Glanz verholfen und sehenswert sind das alte und das neue Rathaus, das Reichsmuseum, die rekonstruierten Gebäude, Kirchen und Passagen. Der Leipziger ZOO ist einen lohnenswerten Besuch wert und das Völkerschlachtdenkmal muss man auf jeden Fall gesehen haben. Erwähnenswert ist auch der Stadtteil Leipzig Grünau. Hier wurde im den 70iger Jahren ein völlig neues Wohngebiet aus dem Boden gestampft und heute wird hier sehr viel saniert und das Umfeld verbessert. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Kulkwitzer See, ein Naherholungszentrum mit vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Außerdem ist Leipzig eine sehr grüne Stadt mit vielen Wäldern, Parks und Flüssen.
Die Wirtschaft in Leipzig
- Leipzig ist eine Stadt mit einer langen Geschichte.
- Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig erinnert an die erste Massenschlacht der Menschheit.
Angesiedelt haben sich am Stadtrand die Porschewerke und BMW und auch sonst haben viele kleinere und mittlere Firmen nach anfänglichen Schwierigkeiten hier Fuß gefasst. Nach der Wende wurde eine Mehrzweckhalle (ARENA) gebaut. Hier und auf der neuen Messe, im Zentralstadion und am Völkerschlachtdenkmal finden regelmäßig Konzerte und sportliche Veranstaltungen statt. Jedes Jahr finden sich viele Besucher zum Kneipenfest auf der Kneipenmeile ein und genießen die schöne Stadt Leipzig.
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Citynews Turmführungen in der Thomaskirche gewähren großartigen Blick über Leipzig Die Thomaskirche ist sonst eher für klangvolle Motetten oder
Orgelkonzerte bekannt. Bei einer Turmführung kann man dort an den
Wochenenden aber auch einen grandiosen Blick über Leipzig genießen - und
interessante historische Hintergründe erfahren. Unser Videoteam hat die
234 Stufen des 68 Meter hohen Turms erklommen und dieses Video
mitgebracht!
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Citynews Tanzen und demonstrieren 3000 Kreative in Leipzig auf der Global Space Odyssey Leipzig. Als Mischung aus Demo und Party hat die Global Space Odyssey
(GSO) am Samstag mehr als 3000 Teilnehmer auf Leipzigs Straßen gelockt.
Die jungen Kreativen folgten einem Tross von insgesamt 18 Wagen, um -
umrahmt von zeitgenössischer Musik - insbesondere für mehr Toleranz
sowie kulturelle Freiräume und gegen den Stumpfsinn zu demonstrieren.
Die Route begann 13 Uhr am Connewitzer Kreuz.
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Citynews Eine optische Zumutung - Containerlösung für neue Grundschule Mitte stößt auf Ablehnung Das "Raumzellensystem" steht. Die Empörung ist groß, der städtische
Abteilungsleiter Schulplanung, Thomas Kuhnert, auf diesbezügliche
Nachfragen Freitag wie Donnerstag wegen "intensiven Arbeitspensums"
nicht erreichbar. Derweil kommt die Containerlösung für die neue
Grundschule Mitte im Waldstraßenviertel wie ein Bauarbeiterasyl daher.
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,,Wir werden viel zu stark mit Vergangenheit und Tradition
verbunden", sagt Gregor Giele, Pfarrer der katholischen Gemeinde St.
Trinitatis. Kirche sei aber zuallererst für die Gegenwart und das Bauen
an der Zukunft da. Folgerichtig enthält der Entwurf für die neue
Propsteikirche gleich mehrere spannende Experimente. Wie ein 22 Meter
breites Fenster direkt am Martin-Luther-Ring und den ersten
energieautarken Kirchensaal überhaupt.
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