Köln

Köln - Zentrum für Handel und Kultur

Die Rheinmetropole Köln ist mit etwa 1.000.000 Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Bereits 38 vor Christus als römische Siedlung erbaut, galt Köln im Mittelalter als herausragender Wallfahrtsort und einflussreiche Hansestadt. Das Kölner Stapelrecht verlangte von allen Rheinschiffen, die Waren hier anzubieten und umzuladen. Dadurch entwickelte sich Köln schon früh zu einem bedeutenden Handelszentrum.

Kölns Wachstum und Wirtschaftszweige

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Stadtgebiet durch Bevölkerungswachstum und Eingemeindungen - sowohl links- als auch rechtsrheinisch - sehr stark ausgedehnt. Kölns ehemaliger Oberbürgermeister Konrad Adenauer hat dabei nicht nur einen die Stadt umspannenden Grüngürtel als Naherholungsgebiet für die Bürger geschaffen, sondern auch die Ford-Werke nach Köln geholt, die bis heute in dem Stadtteil Niehl ansässig sind.

Aber nicht nur die Automobilbranche hat sich in Köln seit langem etabliert. Die älteste, seit 1709 bestehende Firma der Stadt produziert noch immer 4711, das berühmte Kölnisch Wasser. Darüber hinaus haben viele Unternehmen verschiedenster Wirtschaftszweige ihren Hauptsitz in Köln, beispielsweise unterschiedliche Banken und Versicherungen. An dem Medienstandort Köln sind der Westdeutsche Rundfunk und RTL ansässig, auch werden hier viele Serien und Fernsehshows gedreht. Die Chemische Industrie ist in der Domstadt ebenfalls sehr stark vertreten, allen voran durch die Bayer Werke, die ihren Hauptsitz im direkt angrenzenden Leverkusen haben.

Die jecke Kunst- und Kulturstadt Köln

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In Köln wird darüber hinaus Kunst und Kultur groß geschrieben. Bedeutende Museen, das internationale Literaturfest Lit.cologne und berühmte Bauwerke - wie der gotische Dom, die modernen Hochhäuser des Rheinauhafens oder Groß St. Martin- ziehen das ganze Jahr über Touristen in die Rheinmetropole. Diese Besucherströme erhöhen sich noch einmal während der närrischen Zeit. Denn dann feiern die Jecken hier ausgelassen Karneval.