Hamm
Stadt in der Westfälischen Bucht
Die kreisfreie Stadt Hamm liegt im Zentrum von Nordrhein-Westfalen und gehört zum Regierungsbezirk Arnsberg. Geografisch befindet sich Hamm im östlichen Teil des Ruhrgebiets in der Westfälischen Bucht.
Hamm hatte von Beginn an Stadtrechte
Gegründet wurde die Stadt im Jahr 1226 auf Geheiß des Grafen Adolf I. von der Mark, der Hamm auch sogleich mit Stadtrechten ausstattete. Hamm diente bis in das Jahr 1461 als Residenz und Gerichtssitz der Grafschaft. Im 15. Jahrhundert trat Hamm der westfälischen Hanse bei. Zu dieser Zeit erlebte die Stadt auch eine wirtschaftliche Blüte, die jedoch um 1531 mit dem Ausbruch der Pest und anschließenden Bürgerkämpfen wieder endete. 1557/58 folgten eine Hungersnot und mehrere Stadtbrände. 1609 fiel Hamm an Brandenburg. Während des 30jährigen Krieges besetzten Katholiken und Protestanten wechselweise die Stadt. 1648 wurde mit dem Westfälischen Frieden die Zugehörigkeit der Stadt zu Brandenburg bestätigt. Ab 1701 wurde Hamm Teil des Königreichs Preußen. 1741 wurde Hamm erneut von einem Großbrand heimgesucht, dem fast 350 Häuser zum Opfer fielen. Während der Napoleonischen Kriege wurde Hamm von 1806-1813 von den Franzosen besetzt. Mitte des 19. Jahrhunderts hielt die Industrialisierung Einzug in Hamm, die zum Aufschwung der Stadt und zum Ausbau seiner Infrastruktur beitrug. Nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 begann die Zeit der Kohle-Zechen für Hamm. Nach dem 1. Weltkrieg kam es in der Stadt zu Unruhen zwischen Bergleuten und der Reichswehr. Während des 2. Weltkrieges wurde Hamm Opfer von alliierten Bombenangriffen. Dabei wurden 60 Prozent der Stadt zerstört. 1945 besetzten US-Truppen Hamm. Nach dem Krieg folgte der zügige Wiederaufbau.
Hamms Industrie im Strukturwandel
Wichtigste Wirtschaftsfaktoren der Stadt sind die Stahlindustrie und der Bergbau. Durch den Strukturwandel mussten jedoch zahlreiche Zechen geschlossen werden. In Betrieb ist heute noch das Bergwerk Ost. Wichtigste ansässige Firmen Hamms sind die Mannesmann Präzisrohr AG, die Mannesmann Fuchs Rohr GmbH, das DuPont Chemiewerk und das Hella KgaA Hueck & Co Werk.
Hamms Sehenswürdigkeiten aus naher und ferner Vergangenheit
- Hamm war ebenfalls lange Zeit für den Kohleabbau bekannt.
- Als Kohlenwäsche bezeichnet man den Vorgang, der zur Aufbereitung der Kohle dient.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Pauluskirche, das älteste Wahrzeichen Hamms, der große Glaselefant im Maximilianpark, der zum Maskottchen der Stadt wurde, die Waldbühne Heessen und das Kurhaus Bad Hamm. Bekannteste Veranstaltungen Hamms sind u.a. die Reptilienmesse Terraristika, das Open Air Musikfestival Hammer Summer, der KlassikSommer, das Feuerwerk im Maximilianpark sowie das Festival del Mar.
hammtv.de
|
Maltreff feiert Jubiläum in der Barbara-Klinik
Seit 2006 haben an Brustkrebs erkrankte Frauen die Möglichkeit, in der
Malgruppe "Ausdrucksmalen" der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen ihren Emotionen und Gedanken Form und Farbe zu verleihen.
|
Kommenden Sonntag: Familientag im Museum Im Museum steht der nächste Familiennachmittag an. Am Sonntag, dem 29. Januar 2012, erwartet die kleinen und großen Besucher wieder ein bewegtes Programm mit Führungen, Musik und Aktionen.
|
|
TelefonSeelsorgeHamm bietet Ausbildungskurs Die ökumenische TelefonSeelsorge Hamm beginnt im April 2012 eine neue Ausbildungsgruppe für die Seelsorge- und Beratungstätigkeit am Telefon und im Chat. Interessierte können sich jetzt bei der TelefonSeelsorge melden.
|
FUgE initiiert Bewerbung zur Fairtrade-Town Die Weichen sind gestellt: Hamm möchte Fairtrade-Town werden. Die Stadt nimmt damit eine Initiative der FUgE auf und hat bereits beim ersten Treffen eine Steuerungsgruppe gegründet. "Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen", sagte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann.
|
