Gera
Gera - Die Stadt an der Elster
Die Stadt Gera befindet sich im Osten des Freistaats Thüringen und ist eine kreisfreie Stadt. Nach Erfurt (Landeshauptstadt) und Jena, ist Gera mit einer Fläche von 151,93 Quadratkilometern und etwa 1001.600 Einwohnern die drittgrößte Stadt. Des Weiteren befindet sich Gera im Ost-thüringischen Hügelland an der 257 Kilometer langen Weißen Elster (Nebenfluss der Saale) auf etwa 200 Metern Höhe.
Geras Geschichte reicht bis in die Steinzeit
Bedeutende prähistorische Funde belegen, dass das Gebiet um Gera schon zur Altsteinzeit besiedelt war. Eisenöfen die in den 20iger und 30iger Jahren gefunden wurden belegen, dass Gera um die Zeit Geburt Christi ein Zentrum der Metallurgie war. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Gera im Jahr 995. Zwar ist das genaue Datum des Stadtrechts nicht bekannt, aber in einer Urkunde vom 25. Oktober 1237, ist das erste mal von den Bürgern der Stadt Gera die Rede. Zwar weis man auch nicht viel über die ersten Jahrhunderte von Gera, aber eine Kirche ist schon seit 1234 nachgewiesen.
Die industrielle Entwicklung von Gera
Während der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts, erlebte die Stadt ein großes Wachstum. Durch ihre blühende Tuch- und Stoffindustrie, gehörte Gera sehr schnell zu den wohlhabendsten Städten Deutschlands. Noch heute zeugen historische Bauwerke und über 100 prunkvolle Villen vom einstigen Wohlstand dieser Stadt. Im zweiten Weltkrieg wurde Gera fast völlig zerstört und 1945 durch die Amerikaner besetzt. Nach dessen Abzug wurde Gera auf Grund alliierter Abkommen im Sommer 1945 von russischen Truppen besetzt. 1952 wurden alle Länder in der ehemaligen DDR aufgelöst und in 14 Bezirken aufgeteilt und Gera wurde 1990 zur Bezirkshauptstadt. Für die große Entwicklung der Stadt, war vor allem der Uranerzbergbau der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) verantwortlich, weshalb die Stadt auch zur Großstadt wurde. Wirtschaftszweige wie Werkzeugmaschinenbau, Elektronik und Gerätebau oder Textilindustrie die früher große Bedeutung hatten, haben heute nur noch wenig oder überhaupt keinen Einfluss mehr.
Industrie und sehenswertes in Gera
Bekannte Firmen sind heute Gerana (Kosmetikartikel), Kompressorenwerk Kaeser, SMK-Präzisionsmechanik oder die Othüna (Margarineherstellung). Zu den Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem das Rathaus von 1576 (Wahrzeichen), Schloss Osterstein, Theater (erbaut 1902 ), Villa Schulenburg, Marktplatz mit Simson-Brunnen, Tierpark und vieles mehr. Gera bietet zudem regelmäßig jährliche Veranstaltungen wie Theatertage, Filmfestival ''Goldener Spatz'', Tierparkfest, Maifest, Köstritzer Schwarzbiernacht und vieles mehr.
TLZ Gera
|
"Beim Capoeira ist man immer in Bewegung"
Aus dem Schatten ins Rampenlicht: Trend- und Funsport in Ostthüringen (2) Capoeira ist Kampfsport, Tanz und Spiel zugleich. Die Vielseitigkeit des brasilianischen Kampftanzes ist es, die es dem Geraer Tom Fricke angetan hat.
|
FDP kritisiert Ronneburger SPD
Ronneburg. Die Aussage der Ronneburger SPD, im Bürgermeisterwahlkampf den Kandidaten der Linken, André Ruderisch, zu unterstützen, ist im Kreisverband der Liberalen auf Kritik gestoßen. Das zeigt, wo die Sozialdemokraten wirklich stehen, teilte der Greizer FDP-Kreisvorsitzende Dirk Bergner
|
|
Umbau des Wasserschlosses in Gera Tinz soll endlich starten
Ab dem Frühjahr soll das Tinzer Schloss für eine Million Euro notgesichert werden. Das versichert Minister Matschie, auch wenn die Finanzierung noch nicht endgültig steht. Und die Berufsakademie zieht nicht vor 2014 ein.
|
Schöna vorerst weiter unter "Flutlicht"
Anwohner kritisiert nach wie vor Parallelbeleuchtung von Straße und Gehweg die ganze Nacht hindurch. Münchenbernsdorfer Bürgermeister: Abhilfe erst, wenn Fördermittel für weiteren Wegebau fließen.
|
