Bremen

Die Stadt der Bremer Stadtmusikanten

Die Freie Hansestadt Bremen befindet sich an beiden Seiten der Unterweser, etwa 110 Kilometer nordwestlich von Hamburg.

Bremen - damals und heute eine wichtige Hafenstadt

Karl der Große ernannte Bremen 787 zum Bischofssitz. Bereits im 11. Jahrhundert erlebte die Stadt unter Erzbischof Adalbert von Bremen eine wirtschaftliche Blütezeit. Seit 1358 ist Bremen Mitglied der Hanse. Im 19. Jahrhundert erlangte Bremen Bedeutung für den Überseehandel. In den Werften wurden die ersten Dampfschiffe Deutschlands produziert. Heute erstreckt sich das Bremer Stadtgebiet auf einer Länge von 38 Kilometer und Bremen gilt als größte Ansiedlung im nordwestdeutschen Raum.

Wichtige Industriezweige Bremens

Besondere Bedeutung für das Wirtschaftsleben Bremens besitzt der Außenhandel. Der Überseehafen ist Umschlagplatz für Fisch, Reis, Tabak oder Wein. Die Industrielandschaft Bremens prägen weiterhin die Automobilherstellung, die Elektroindustrie, der Schiffbau oder die Nahrungsmittelproduktion. Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Daimler AG. Die Firma OHB-Technologie stellt Bauteile für Trägerraketen her. Ihren Hauptsitz in Bremen haben die Beck Brauerei, sowie die Unternehmen Vitakraft und Nordmilch.

Bremen ist immer eine Reise wert

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Mittelpunkt Bremens ist der weitläufige Marktplatz, welcher von den ältesten Bauten der Stadt gesäumt wird. Vor dem Rathaus kündet der berühmte Roland von Stadtfreiheit. An der Nordwestseite des Alten Rathauses befindet sich die 1953 von Gerhard Marcks geschaffene Plastik der Bremer Stadtmusikanten. Bedeutendster Sakralbau ist der Dom St. Petri, welcher sich mit seinen 98 Meter hohen Türmen über die Dächer der Stadt erhebt. Wertvolle Exponate zur Natur- und Völkerkunde Asiens, Afrikas und Amerikas sind im Überseemuseum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zu den traditionsreichsten Festlichkeiten in Bremen zählen das Bremer Schaffermahl, die Bremer Eiswette oder der Freimarkt, eines der ältesten deutschen Volksfeste.